digitales ambiente

orientieren, einrichten und wirken durch digitale räume

das world wide web als digitaler erweiterter lebensraum. wie verschmilzt das wirken und die wirkung mit nicht-digitalen, physischen räumen? welche räume sind in der informations- und wissensgesellschaft "realer" – die des weltweit und jederzeit zugänglichen internets oder die der anfassbaren, mit allen sinnen wahrnehmbaren welt? wie äußern sich eigentlich sinnliche erfahrungen in online-umgebungen – gibt es darin mehr als sehen und hören? können physische umgebungen und ihre abläufe, konventionen und selbstverständlichkeiten von online-repräsentationen beeinflusst werden? wann handelt es sich im web um eine online-repräsentation, wann um eine konstruktion? lässt sich durch webpräsenzen die eigene identität finden und stärken? verändert sich dann der handlungsspielraum im "richtigen leben"? welche phänomene lassen sich ausmachen, wenn die perspektive vom digitalen hin zum nicht-digitalen raum gerichtet wird? wo sind die übergangsschwellen? wie finden rückbeeinflussungen statt, welche zyklen gibt es da? oder müssen diese fragen gar nicht mehr gestellt werden?

was vom web ins "offline-leben" fließen kann und wie die gegenseitigen beeinflussungen geschehen, wie sich athmosphäre, lebensgefühl, gesundheit, wohlbefinden oder auch ängste und bedrohtheit in / durch online-räume äußern, wie online-handeln und physische wirkungsfelder symbiosen eingehen und wie sich menschen und maschinen in all dem zurecht finden... das guckt sich an: "digitales ambiente".

titelfoto | timbec via photocase